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Allgäu Trettach Ostwand „Orientexpress“ (8-, 440m)

Alle benötigten Infos findet man hier.

Zustieg wie beschrieben. Ca. 200hm absteigen und dann am Wandfuss entlang queren (grüne Pfeile erst im letzten Drittel).

Material:
Camalot C4 0,4-2
Camalot C3 1 und 2 (evtl. den 0er noch einpacken)
Kleine und mittl. Keile (nützlich in den 2 oberen schweren Längen)

Ein „Chapeau“ an das Team um Walter Hölzler.
Die Linie ist toll gewählt und an entsprechenden Stellen gut ausgeräumt. Die Absicherung fällt modern aus, ist aber nicht übertrieben. Ohne Teile der klassischen Lobenhoffer (wahr. 3 Längen) zu nutzen, gäbe es im oberen Wandteil kein sinnvolles (und festes) Durchkommen.

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Allgäu Aggenstein Nordostwand „Morbus Flattermann“ (8-/8, 250m)

Noch ein paar Anmerkungen zu der Tour:

Ich bin nun das dritte Mal durch die Wand geklettert (2006 mit Axel und 2009 mit Stef). Durch die wenigen Wiederholungen (17. Begehung (allerdings hat ein Stift ab 2013 bis gestern gefehlt) in 15 Jahren) wird das lose Gestein einfach nicht ausgeräumt. Psychisch sehr anspruchsvoll ist sicherlich die 5te Länge. Die Absicherung ist alpin und man muss zwingend lockere Griff in die Hand nehmen (und durchblockieren), um am nächsten Standplatz anzukommen. Die darauffolgende Länge ist ähnlich in der Gesteinsqualität, allerdings deutlich besser abgesichert.

Das Panico-Topo im aktuellen Führer ist sehr ungenau. In der 4. Länge bitte den ersten BH (nach dem geschlagenen Haken) lang machen und nach links klettern. In der 5. Länge nach der Verschneidung das Band hinausqueren und dann erst nach oben klettern.

Neben den Exen, schaden sicherlich ein paar Klemmkeile und ein Link Cam (Gr. 1 oder 2) am Gurt nicht.

Ich kann die Tour nur Leuten empfehlen, die Erfahrung im brüchigen und grasdurchsetzten Gelände haben. Der alpine Sportkletterer, der festen und sehr gut abgesicherten Fels sucht, hat hier nichts verloren.

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Tannheimer Tal Gimpel Nordostkante „Gimpel Perle“ (8-, 430m)

Infos zu dieser tollen Tour findet man hier.

Für die 8. Länge evtl. den Stand nach oben an die Wand verlegen (erster BH der 8.Länge kann fast vom Boden aus geclippt werden/Fläche zum stehen sehr gut).
Wer über die Tour abseilen will, sollte sich überlegen, dies nach der 8ten Länge zu tun. Das im Topo beschriebene Gehgelände ist extrem brüchig und die letzte schwere Länge (7/55m) kann mit den unteren Passagen nicht mithalten (Nachteil: kein Eintrag ins Wandbuch). Wer trotzdem weiter geht, bitte den BH an der Abzweigung nach links in die Platte und den letzten ganz lang machen.

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Allgäu Schneck „Klassische Ostwand“ (6+, 260m)

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Ammergau Notkarspitze „Linkes Ypsilon“ (WI5, 300m)

Fotos: Christoph Haas

Alle Bilder von Christoph findet ihr hier.

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Ammergau Ettaler Mühle Fall (WI4, 160m)

Fotos: Christoph Haas

Alle Bilder von Christoph findet ihr hier.

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Tannheimer Tal „Warnschuss“ (WI4, 200m)